Letzte Kommentare

Wow. Du hast einen echt tollen ...

24.02.12 @ 16:05:56
von Das einfallslose Mädchen


Kalender

Oktober 2019
MoDiMiDoFrSaSo
 << < > >>
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Anzeige

Wer ist online?

Mitglied: 0
Besucher: 1

rss Zusammenschlüsse

 
03 Mai 2012 - 22:13:07

Waiting.





http://www.youtube.com/watch?v=4CLGQXF-PGU


"Natürlich stört mich das nicht, Nic", log ich und versuchte ein Lächeln.
"Okay". Er nahm mein Gesicht in seinen großen Händen und gab mir einen zarten Kuss auf die Stirn. Dann ging er. Sowie er es immer tat.
Mein Blick fesselte sich an seinen Rücken. Mit jedem Schritt, mit dem er sich von mir entfernte, vergrößerte sich meine Angst.
Meine Angst, dass er nie wiederkommen wird.

In diesen Momenten tat sich immer etwas in mir. Es erinnerte mich an einen Dolch, der sich langsam in meinem Herz bohrte. Stück für Stück durchlöchert er mein Herz, so als wär er dazu erschaffen worden.
Dieses Szenario spielte sich immer häufiger ab. Es war schon fast zur Gewohnheit geworden.
Die Tränen waren natürlich nur Nebensache.

Ich schloss die Haustür und sackte zusammen.
Wie ich diese Momente verabscheute.

Jetzt war ich wieder allein. Kann nur auf den Moment warten, an dem er wiederkommt.
Es ist eine Qual. Verdammt. Ich liebe diesen Mann so sehr, wie man jemanden überhaupt lieben kann. Und sogar das ist noch eine Untertreibung.

Ich dachte an den gestrigen Abend.

"Heeey ehhh heeey, Baby, was soll das werden?" Er schaut mich aus seinen strahlenden Augen an und grinst."Na warte, bis ich dich in die Finger bekomme."
Er steht auf und geht auf mich zu. Leider bin ich ihm zuvor gekommen und renne schreiend durchs Haus. Durch unser Haus.
"Ich krieeeeeeege dich, Baby, du kannst nicht vor mir fliehen." Ich drehe mich um und sehe ihn die Treppe runterkommen.
Er ist aber auch ein Traummann. Groß, breite Schultern, dunkelbraune Augen. Es ist aber auch wirklich schwer, ihm wiederstehen zu können.
Plötzlich beschleunigt er seine Schritte und kommt auf mich zu. Ich versuche zu fliehen, doch es gelingt mir nicht so ganz.
Im nächsten Moment hat er mich in seinem Bann.
Ich spüre seine Arme, die er fest um mich schlingt.
Mein Rücken ist an seiner Brust gepresst. Und mein Po auch und ... ich spüre etwas hartes. Etwas großes und hartes.
Ich muss lächeln.
Ich drehe mich um und schlinge meine Arme um seinen kräftigen Hals.
Dann küsse ich ihn. Und wie ich ihn küsse. Ich fahre mit meiner Hand unter seinem Hemd und streichel seine Brust. Dann taste ich mich immer weiter runter... und runter.
Aber bevor er dies zulässt, hebt er mich auf seine Arme und bringt mich ins Schlafzimmer. Behutsam legt er mich auf das Bett und zieht mich aus.
Er erkundet jeden Teil meines Körpers. Wirklich jeden Teil. Er leckt und saugt an meiner Klitoris, bis mir schwarz vor Augen wird und ich zum Orgasmus komme.
"Das letzte Stündlein hat noch nicht geschlagen, mein Lieber", sage ich verführerrisch und setze mich auf ihn. Ich spüre, wie er in mich eindringt. Gott.
Ich bewege mich auf und ab und fühle seine volle Masse in mir. Es ist ja nicht so, als ob es unmöglich wäre, aber wir kommen akut zur gleichen Zeit zum Orgasmus.
Ich liebe den Sex mit ihm.
Er breitet sein Arm aus und ich lege meinen Kopf auf seiner Schulter. Überglücklich. Und dann klingelt das Telefon.



Ich starrte vor mich hin.
Wann wird er zurück kommen?
Wird er überhaupt zurück kommen?
Mehr als hoffen, konnte ich nicht.

Ich richtete mich auf und ging die Treppe hinauf.
Das Einzigste, was ich jetzt machen konnte, war zu unserer Tochter zu gehen.
Sie lag im Bett. "Mum", gab sie leise von sich, "ist Dad jetzt wieder bei den bösen Männern?"
Ich setzte mich auf die Bettkante und nickte meinen Kopf.
"Ja, mein Schatz. Du weißt doch, er muss für unser Land kämpfen. Er wird aber bald wiederkommen, das verspreche ich dir. Und jetzt schlaf schön, Süße."
Ich gab ihr einen Kuss auf die Wange, stand auf und machte leise die Tür zu.
Natürlich würde er bald wiederkommen.
Er kann uns ja nicht einfach so alleine lassen.

Bestimmt wird er wiederkommen. Ja, er wird es. Definitiv.
Ich hing an dem Glauben fest, wie an einem Seil.

Doch als ich die Nachrichten hörte, zeriss das Seil. Einfach so.








Admin · 553 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
Kategorien: Erste Kategorie

Permanenter Link zum ganzen Eintrag

http://feelings.blogieren.de/Feel-b1/Waiting-b1-p7.htm

Kommentare

Bisher keine Kommentar für diesen Eintrag...


Einen Kommentar verfassen

Status der neuen Kommentare: Veröffentlicht





Ihre URL wird angezeigt.


Bitte geben Sie den Code ein, den Sie in den Bildern sehen


Kommentar

Optionen
   (Name, e-Mail und URL als Cookie speichern.)