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von Das einfallslose Mädchen


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10 Jun 2013 - 22:45:28

Tödliche Tatsachen

https://www.youtube.com/watch?v=wnkpA3CQQ-E


Sie war noch nie das Mädchen für viel Worte.
Doch dies mal war es anders.
Sie schien förmlich zu kochen.
Sie ballte ihre Fäuste und biss sich auf ihre sinnigen Lippen.
Ihr Haar war zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden und wippte bei jeden ihrer Schritte hin und her.
Jetzt war es so weit.
Sie würde gleich dem Jungen gegenüberstehen, wegen dem sie schlaflose Nächte hatte.
Sie hatte Albträume. Schlimme Albträume.
Jeden Morgen ist sie weinend und schreiend aufgewacht.
Doch das sollte jetzt ein Ende haben.

Sie sah ihn schon aus einiger Entfernung. Er war groß und ragte aus der Menge.
Als sie vor ihm stand, schaute sie ihn mit einem hasserfüllten Blick an.
Wie konnte sie bloß so naiv sein.
"Jason, nenn mir nur einen Grund. Mehr will ich gar nicht wissen."
Er sah sie überrascht an:"Was willst du denn wissen? Faith und ich sind nur Freunde. Das musst du mir glauben."
"Ihr seid nur Freunde? Ich meine, Freunde küssen sich ja immer auf den Mund. Sie ficken auch miteinander. Das ist völlig normal. Ganz ehrlich Jason: Für wie doof hälst du mich eigentlich?"
"Das ist nicht so wie du denkst..."
"Jason, das ist verdammt nochmal genau so wie ich denke! Wir beide wissen doch, dass du auch so denkst"
Sie war so wütend, dass sie ihm eine Ohrfeige verpasste.
"Du bist das Letzte! Du bist ein verdammtes Arschloch! Verpiss dich. Ich wünsche dir noch ein schönes Leben!"
Sie wartete nicht einmal auf seine Reaktion, sondern kehrte ihm einfach den Rücken zu.

Jetzt musste sie noch eine letzte Sache erledigen.
Natürlich hatte sie Faiths Wohnort ausfindig gemacht.
Diese Schlampe konnte was erleben!
Zaho stieg in die menschenüberfüllte U-Bahn und fuhr in das Viertel, in dessen nur die Reichen aus South Carolina wohnten.
Zielstrebig folgte sie ihren Instinkten und fand schließlich die Villa, in der Faith wohnte.

Sie strich mit ihrer Hand über ihr Kleid an und klingelte an der Tür.
Sie wusste, dass Faith zu Hause war.
So war es auch. Schon nach einigen Sekunden hörte man Schritte.
Ein blondes, hübsches Mädchen öffnete die Haustür.
Sie schaute Zaho fragend an.
"Hey, ich bin die Freundin von Jason. Ich weiß, dass du mit ihm auch befreundet bist und wollte dich einfach mal spontan kennenlernen. Da ich hier zufällig in der Gegend war, habe ich mir gedacht, ich klingel mal bei dir."
Sie legte ihr wundervollstes Lächeln auf.
"Klar, komm rein. Lass uns in meinem Zimmer gehen", sagte Faith freundlich.
Sie schloss die Tür und ging die Treppe hoch.
Zaho folgte ihr und tastete nach ihrem Messer.
Wenn sie es taktisch machen wollte, musste sie sich auf jeden Fall an ihren Plan halten.
Ihre Hände zitterten ein wenig, doch sie ließ es sich nicht anmerken und zog ihre Latex Handschuhe an.
Sie wusste, dass jetzt der richtige Zeitpunkt kam.

Als sich Faith umdrehte, stach sie zu.
Sie stach in ihren Bauch, in ihr Gesicht, in ihre Organe.
Ihr Blut bespritze Zahos Kleid.
Doch sie stach weiter ein.
Sie zerstümmelte ihr Gesicht.
Sie ließ ihren ganzen Hass an sie aus.

Faith lag blutüberströmt da.
Das letzte Licht erlosch aus ihren Augen.
Zaho schaute ihr Werk von oben an.
Faith war kaum wiederzuerkennen. Ihre Schädeldecke hing über ihr zerfetztes Gesicht. Ihre Organe quirlten aus ihrem zarten Körper.
Zaho war zufrieden.
Sie ging zu Faiths Kleiderschrank und zog sich einen langen Mantel über. Sie wischte das Messer ab und steckte es in ihrer Tasche.
Sie ging zur Haustür und machte sie hinter sich zu.
Niemand würde sie verdächtigen.
Niemand würde so ein unschuldiges Mädchen wie sie verdächtigen.
Zaho ging zu einer abgelegenen Stelle und entsorgte dort ihre Utensilien.
Sie entsorgte auch ihr Kleid und Faiths Mantel.
Sie zog ein frisches Kleid aus ihrer Tasche und zog es sich an.
Sie lächelte und fühlte ein befreiendes Gefühl in sich.
In der Ferne hörte sie Sirenen.
Doch das war ihr egal.
Sie fühlte sich lebendig.
Lebendiger als je zu vor.



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