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von Das einfallslose Mädchen


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21 Mai 2012 - 20:17:25

Grey and odious.

Fuck, was bildet sich der Penner eigentlich ein? Fuck, fuck, fuck!
Wutentbrannt balle ich meine Fäuste.
So laufe ich durch die überfüllte U-Bahn Station.
Gott, ich haße diese Stadt.
Besonders diese kleinen Blagen, die lauthals hier rumschreien. Und das schon am frühen Morgen. Von den ganzen obdachlosen Pennern einmal abgesehen.
Sowas soll sich eine zivilisierte Welt nennen?
Ich nenn es eine verdreckte Welt, in der Niemand etwas auf die Reihe bekommt.


Dein Leben dreht sich nur im Kreis, so voll von weggworfner Zeit.
Und deine Träume schiebst du endlos vor dir her..
dröhnt es auf meinem IPod.
Ich ergatter einen Platz in der U-Bahn.
Mir egal, ob ich einer alten Oma nun den Platz genommen habe.
Ich gib nen´Fick drauf. Man muss sich nehmen, was man kriegt.


Du willst noch leben, irgendwann,
doch wenn nicht heute, wann denn dann?


Ich stelle meinen IPod auf höchster Lautstärke. Einfach nur der Musik lauschen und den Lärm für ein paar gefühlte Minuten vergessen.
Am besten die ganze Welt vergessen.
Diesen ganzen verfickten Scheiß.
Meine asoziale Familie, deren ganze Aufmerksamkeit der Flasche gilt.
Geschwister habe ich nicht. Ist mir Recht.
Was sollte ich schon mit einer Schwester oder einem Bruder anfangen?



Ach und könnt' ich doch nur ein einzges Mal
die Uhren rückwärts drehen!
Denn wie viel von dem,
was ich heute weiß,
hätt' ich lieber nie gesehn.


Was ist schon Liebe?!
Sowas brauch´ich nicht.
Nur Idioten brauchen Liebe, ha.
Ich bin mir treu. Das ist das Einzige, was zählt.


Es gibt keinen Weg zurück.

Die U-Bahn wird allmählich langsamer.
Ich stehe auf drängel mich zur Tür.


Ein Wort zuviel im Zorn gesagt,
Schritt zu weit nach vorn gewagt,
schon ist es vorbei.


Hallo Alltag.
Ich setze einen großen Schritt aus den Zug und bewege mich richtung Ausgang.
Durch die Penner, durch schreiende Kinder, durch alte Menschen, durch schwarze Menschen, durch Asiaten.
Hach, ich könnte ein Lied davon singen.

Als ich die letzte Stufe der Treppe erreiche, blinzelt mich die Sonne an.

Na du, lässt du dich auch mal wieder blicken, denke ich.
Sie zwinkert mir zu, so als hätte sie mich gehört.

Vor mir läuft ein kleines Mädchen, deren Portemonnaie gerade aus ihrer Hosentasche fällt.
Mir egal. Soll sie doch rumheulen, wenn sie ihr Geld verliert.
Ich laufe an ihr vorbei, doch nach einigen Metern halte ich inne und drehe mich um.
<<Hey Kleine, pass mal mehr auf dein Portemonnaie auf>>

Was zum Teufel mache ich da?

Neugierig fühlt sie nach ihrem Portemonnaie und steckt es in ihrer HelloKitty Handtasche.
Sie lächelt mich an. <<Danke>>
Ich nicke ihr zu und setze meinen Weg fort.
Ein komisches Gefühl durchströmt meinen Körper. Es fühlt sich verfickt gut an.



Die Welt ist bunt und schön.
Irgendwann begreifst du, dass es auch ein Wiedersehn gibt.




















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